Mittwoch, 11. Februar 2009
Argentina
Photos Argentinien: http://picasaweb.google.es/marc.buergi/Argentina?feat=directlink
Photos Colonia (Urugay) und Iguazu (Brasilien/Argentinien): http://picasaweb.google.es/marc.buergi/Colonia_Iguazu?feat=directlink
Unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu und wir werden das Flugzeug mit einem lachenden und einem weinenden Auge besteigen. Unsere Erlebnisse in Argentinien erzaehlen wir Euch dann gerne live, die Photos wollen wir Euch aber nicht bis dahin vorenthalten.
Im ersten Teil seht Ihr Folgendes:
- Bariloche: Wanderung Cerro Otto, Velotour Circuito Chico
- El Chalten: Spaziergang in Richtung Lago Torres
- El Calafate: Trek ueber Perito Moreno-Gletscher
- Ushuaia: Pinguininsel, Wanderung im Nationalpark Tierra del Fuego, Aufstieg zu Gletscher
Im zweiten Teil:
- Colonia ueber dem Fluss in Urugay mit Freunden aus der Schweiz
- Iguazu-Wasserfaelle: brasilianische und argentinische Seite
Wir freuen uns Euch bald wiederzusehen!
Esther & Marc
Pictures Argentina: http://picasaweb.google.es/marc.buergi/Argentina?feat=directlink
Pictures Colonia (Urugay) and Iguazu (Brazil/Argentina): http://picasaweb.google.es/marc.buergi/Colonia_Iguazu?feat=directlink
Our trip is finally coming to an end and we will board the plane with a happy eye and with a sad one. We will be glad to tell you about our adventures and experiences in Argentina when we meet again back home. However, we want to share the pictures with you now.
In the first part you’ll see:
- Bariloche: Hike to Cerro Otto, bike tour Circuito Chico
- El Chalten: A walk in direction of Lago Torres
- El Calafate: Trek on the glacier Perito Moreno
- Ushuaia: Penguin Island, a walk in the National Park Tierra del Fuego, Climbing up to a glacier
In the second part:
- Colonia over the river in Urugay with friends from Switzerland
- Iguazu Falls: both on the Brazilian and Argentinian side
We are looking forward to seeing you again soon!
Esther & Marc
Mittwoch, 14. Januar 2009
Interview mit den Reisenden
Photos Cusco – Titicacasee:
http://picasaweb.google.com/marc.buergi/Cusco_LagoTiticaca?feat=directlink
Photos Bolivien – Salar de Uyuni:
http://picasaweb.google.com/marc.buergi/Bolivia_LaPaz_Cochabamba_SalarDeUyuni?feat=directlink
Marc: Inmitten von Bergen, Seen, Fluessen, Gletschern und Felsen – in El Chalten, dem Trekking-Mekka des argentinischen Patagoniens.
Ab Cusco seid Ihr zunaechst zum Titicacasee gereist. Was habt Ihr dort erlebt?
Esther: Von der peruanischen Seite aus besuchten wir die schwimmenden Inseln, welche aus Schilf gebaut und mit Holzpfaehlen am Grund verankert sind. Erschreckend war, dass die ganzen Abwasser der Stadt Puno mit ueber 100’000 Einwohnern direkt in den See gehen und die Familien auf den Inseln das Seewasser teilweise ungekocht trinken. Ausserhalb der Lagune von Puno ist der See jedoch wunderschoen blau und klar. Von Copacabana auf der bolivianischen Seite fuhren wir zudem zur Isla del Sol, welche gemaess Legende die Wiege der Inkas sein soll. Die Wanderung ueber die Insel war schoen, aber auch etwas muehsam, da jedes Dorf Geld fuer die Benuetzung ihrer steinigen Wege verlangte. Es standen jeweils zwei alte Maenner mitten auf dem Weg und gewaehrten erst Durchlass nach Zahlung der Maut.
Eure Reise ging dann weiter ueber La Paz nach Potosi. Was war besonders?
Marc: Ueber das Altiplano erreichten wir auf 4'000 m.ue.M. El Alto, die Oberstadt von La Paz, von wo aus sich ein eindrueckliches Panorama ueber die an die steilen Haenge gebaute Stadt bot. Die ganze Stadt war ein einziger Strassenmarkt, wo alles Moegliche in kleinen Staenden zu kaufen war. Imposant und ein wenig beunruhigend war das hautnahe miterleben der zahlreichen Strassendemonstrationen. Nach dem Besuch des wirtschaftlich starken Cochabamba mit seinem milden Klima reisten wir nach Potosi, der auf 4000 m.ue.M gelegenen einst reichsten Silberbau-Stadt der Welt. In den Minen starben ueber 8 Mio. Menschen (v.a. indigene und afrikanische Sklaven), was als amerikanischer Holocaust bezeichnet wird, und noch heute werden hier Mineralien unter widrigsten Bedingungen abgebaut.
Wie habt Ihr Weihnachten verbracht?
Esther: Wir waren in Sucre, der offiziellen Hauptstadt Boliviens. Allerdings befindet sich nur das hoechste Gericht hier, Praesident und Parlament sind in La Paz. Wir verbrachten die regnerischen Tage (in Bolivien war Regenzeit) mit Backgammon, gutem bolivianischem Rotwein und Schokoladentruffes mit Guex und sangen ein paar Weihnachtslieder im Hostalzimmer. Zudem machten wir Spaziergaenge durch die Stadt mit ihren weissen Haeusern und gingen zweimal ins Kino.
Wie ist Kino in Bolivien?
Marc: Ungewohnt war die Information am Aushang, dass ein Film nicht gespielt werden kann, da er nicht rechtzeitig geliefert wurde – es war zum Glueck nicht unsere Wahl. Nach dem letzten Satz sprangen die Leute von ihren Sitzen und die Vorfuehrung wurde abrupt beendet, der Abspann gar nicht gezeigt. Irritierend war zudem, dass die Leute mit ihren kleinen Kindern (die natuerlich nach 30 Minuten unruhig wurden) einen dreistuendigen Film besuchten und waehrend dem Film Handyanrufe entgegennahmen.
Esther: Kurz gesagt machten die Leute alles, um emotional nicht in den Film hineingerissen zu werden und stoerten dabei auch alle anderen, gut vermutlich nur uns zwei, die den Film wirklich geniessen wollten. Wir haben das Gefuehl, dass durch die staendige Berieselung mit (meist schlechten und brutalen) Filmen in den Bussen und der Moeglichkeit alle Filme auf der Strasse fuer 1 – 2 Dollar zu kaufen eine Uebersaettigung da ist und sie sich gar nicht auf eine Geschichte einlassen koennen oder wollen.
Wie war die Jeep-Tour, die Ihr von Uyuni aus gemacht habt?
Esther: Diese Tour war ein Hoehpunkt unserer Reise. Sie fuehrte uns ueber den riesigen Salzsee von Uyuni an wunderschoenen, abwechslungsreichen Landschaften vorbei bis nach San Pedro de Atacama im Norden Chiles, wo wir Silvester verbrachten.
Marc: Mit Fahrer, Koechin und 4 weiteren Touristen waren wir drei Tage unterwegs. Wir uebernachteten in einem Salzhotel (wo alles aus Salz gebaut war), besuchten Hoehlen mit versteinerten Algen, die von der Decke haengen, und mit versteckten Graebern, durchquerten unzaehlige Wuesten (mit Steinen, mit Graesern, mit riesigen Kakteen, aus Salz, Lava, Korallen, weiss, hellbraun, dunkelbraun, gruen, schwarz, grau, mit Regen, ohne Regen, bei kaltem Wetter, bei heissem Wetter), besuchten weisse, gruene, rote und blaue Lagunen, sahen tote und aktive Vulkane, heisse Wasserquellen und Geysiere, Vicunias (wilde Lamas), Flamingos, Wuenstenfuechse und wilde Strausse.
Welche kulinarischen Hoehpunkte habt Ihr auf Eurer Reise erlebt?
Esther: Unzaehlig viele. Besonders vermisse ich die vielfaeltigen Suppen und Fruchtsaefte, die es vor allem in Ecuador und Peru, aber auch in Bolivien gab. Hier in Patagonien ist Sommer (auch wenn man es oftmals nicht merkt) und deshalb gemaess Einheimischen keine Suppenzeit. Auf der Jeep-Tour assen wir gegrilltes Lama sowie Lama-Lasagne – sehr lecker! In Valparaiso/Chile war unsere Ernaehrung recht einseitig, da Marc sich ganz chilenisch gab und taeglich mindestens einen Completo (HotDog mit Tomaten, Guacamole und viiiiiiiel Mayonnaise) zu sich nahm und mir die eingeschraenkte Speisekarte in den HotDog-Beizen auch nicht viel Alternativen bot.
Marc: Entsprechend kompensierten wir die uns entgangenen Naehrstoffe dann in Bariloche/Argentinien mit Parilladas, grossen Fleisstuecken vom Grill, die mit Salat und Kartoffelstock begleitet daherkommen sowie Schokoladendesserts in den Teehaeusern. Auch die frischen patagonischen Himbeeren und Kirschen haben uns gut getan und wunderbar geschmeckt. Seit Chile gibt es auch endlich wieder anstaendigen Bohnenkaffee. Der Filterbruehe aus dem Norden trauern wir keinen Moment nach.
Wie sehen Eure Plaene fuer den letzten Reisemonat aus?
Esther: Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden zum beruehmten Gletscher Perito Moreno, einem der wenigen der stabil bleibt oder gar waechst. Danach fahren wir nach Ushuaia in Feuerland, der suedlichsten Stadt der Welt und Ausgangspunkt der Antarktis-Expeditionen. Dort wollen wir mit einem Boot die Pinguine besuchen (wenn sie nicht gerade auf einer Tour nach Madagaskar sind...). Am 25. Januar fliegen wir nach Buenos Aires und werden dort - abgesehen von einem Abstecher zu den Iguazu-Faellen - die restlichen Tage bei Tango und Sightseeing verbringen.
[Interview durchgefuehrt von Esther & Marc]
Samstag, 13. Dezember 2008
Erste Englisch-Lehrerin fuer Chugchilan gefunden!
Wir unterstuetzen Chugchilan auch in Zukunft und wollen Katharinas Arbeit nach dem Ende ihres Einsatzes weiterfuehren. Hierfuer gruenden wir den Verein „Pasos al Sur“, welcher sich zum Ziel setzt Volontaere nach Chugchilan zu vermitteln und deren Einsatz finanziell zu unterstuetzen. Personen, welche im Verein mitarbeiten und/oder diesen finanziell unterstuetzen wollen, sind herzlich willkommen. Bitte meldet Euch bei uns!
Moechtest Du einen Einsatz als VolontaerIn leisten? Dann melde Dich ebenfalls bei uns! Aktuell suchen wir Lehrpersonen fuer Informatik (Grundlagen der Computeranwendung), welche insbesondere die Schulung der Lehrkraefte von Chugchilan uebernehmen. Moeglich ist hier auch ein Kurzeinsatz ab 1 Monat.
Auf Beginn des neuen Schuljahres ab September 2009 suchen wir zudem weitere Lehrpersonen fuer Englisch und Computerausbildung, welche die Arbeit von Katharina weiterfuehren. Einsatzdauer mindestens 3 Monate, von Vorteil laenger.
Esther Bayer & Marc Buergi
marc.buergi [at] gmx.ch
Peru: von Mancora bis Cusco (Deutsch)
Bilder 1: http://picasaweb.google.com/marc.buergi/Peru_Huacachina_Nasca#
Bilder 2: http://picasaweb.google.com/marc.buergi/Peru_Arequipa_CanyonDeColca#
Da wir beide in Montañita nacheinander krank wurden, verzoegerte sich unsere Weiterreise nach Peru um 10 Tage. Nachdem wir die Kaefer los geworden waren, reisten wir nach einem Zwischenhalt in Guyaquil, der am Meer gelegenen Wirtschafts-Hauptstadt Ecuadors, mit dem Bus weiter nach Peru. Unsere Reise fuehrte uns an folgende Orte:
Mancora: Strand, Surfer-Mekka Perus, neue Biersorten und Schokoriegel, erste Angewoehnung an Soles (peruanische Waehrung), guenstige Menus mit Meeresfruechten.
Lima: Backpacker Hostal im schoenen und sicheren Miraflores, Marc krank im Bett gepflegt von Schwester Esther, nach 2 Monaten endlich mal wieder selbst gekochte Spaghetti und Bratkartoffeln, Premium-Eiern mit zwei Eigelb und Geschmack nach Fisch (!), Kinobesuch und Sushi in der Mall Larcomar mit Blick von den Klippen aufs Meer, eindrueckliche Prae-Inka-Pyramide wo Menschenopfer stattfanden, Paco das Lama aus der Kaugummi-Werbung, Central Lima mit einer Parade am Praesidentenpalast und der Kathedrale vorbei.
Huacachina: Oase inmitten von Sandduenen bei Ica, Sand Sand Sand soweit das Auge reicht, Swimming-Pool und Palmen, anstrengender Aufstieg auf die Duenen belohnt durch wunderbare Aussicht auf die endlose Wueste bei Sonnenuntergang, keine Sand-Buggy-Tour, keine Weinkellerbesichtigung, kein Sandboarden (Marc noch Antibiotika-geschwaecht).
Nazca: Flug in vierplaetziger Maschine ueber die beruehmten Bilder und Linien in der Wueste (Wal, Trapez, Astronaut, Affe, Hund, Spinne, Colibrí, Condor, Hand, Baum und weitere), Haarschnitt Marc fuer umgerechnet CHF 1.60, leckeres Fruehstueck nach dem Flug, die aktuellen Kinofilme auf DVD fuer CHF 1.50.
Arequipa: wunderschoene Gebaeude aus hellem Vulkangestein, Besichtigung Kloster Santa Catalina einer geheimnisvollen Stadt in der Stadt, ausgedehnte Spaziergaenge durch die von hohen Bergen und Vulkanen umgebene Stadt, Kaffee und Apfelkuchen, am Hauptplatz alle 5 Meter Restaurant-Angestellte, die uns in Touristenfallen locken wollen, marokkanischer Lammeintopf (Tagine) als kulinarischer Hoehepunkt, 4-Tages Inka-Trail nach Machu Picchu gebucht (1000 verschiedene Preisvarianten).
Cañon de Colca: Busfahrt ueber Hochplateau mit Vikuñas (wildlebende Lama-Art) und Pass auf 4900 m.ue.M., Unterkunft im Hostal Pachamama in Cabanaconde mit Holzofen-Pizza, Pancakes zum Fruehstueck und kompetenten Touren-Tips, 1200 Hoehenmeter Abstieg zur Oase im Canyon und ebensolcher Aufstieg nach Spaghetti napoli (Resultat: schwere Beine und Muskelkater), Rettung eines verirrten Touristen vor dem Absturz in den Canyon, Touristenprogramm Warten auf Condore am Aussichtspunkt (4 weit entfernte erspaeht...), auf dem Rueckweg nach Arequipa baden in den heissen Quellen von Chivay.
Cusco: Hauptstadt des Inca-Reichs, peruanisches Mekka der Touristen, viele Kirchen und Gebaeude auf Inka-Mauern erbaut, Stadt in der Form des Pumas, richtiger Kaffee (und nicht nur Instant-Bruehe) bei Jazzmusik im Café dosX3, Strassenhaendler an jeder (!) Ecke.
Inka-Trail und Machu Picchu (Deutsch)
Bilder: http://picasaweb.google.com/marc.buergi/Peru_IncaTrail_MachuPichu#
Der erste Tag war zur Eingewoehnung. Er fuehrte uns an Inka-Ruinen vorbei (eine war erbaut in der Form einer Puma-Tatze) ueber Auf- und Abstiege und mit vielen Halts bis zum ersten Camp auf 3000 m. Von dort hatten wir eine einmalige Aussicht auf das Tal und die nebelverhangenen Berge. Bei unserer Ankunft hatten die Traeger bereits die Zelte aufgestellt und erwarteten uns mit Popcorn und Tee. Die ganzen vier Tage wurden wir von ihnen umsorgt und stets mit leckerem und abwechslungsreichem Essen verwoehnt. Sie waren wie Ameisen, staendig am Arbeiten, waehrend wir allein vom Wandern (und trotz des viel leichteren Gepaecks) bereits erschoepft waren.
Der zweite Tag war der haerteste von allen. Vom Camp fuehrte der Weg in endlosen Schlaufen stetig hinauf bis zum ersten Pass auf 4200 m.ue.M. Das letzte Stueck war besonders steil und aufgrund der Hoehe wurde jeder Schritt zur Qual. Doch endlich, nach rund 3 Stunden, erreichten wir atemlos und erschoepft den hoechsten Punkt: Photos machen, Aussicht geniessen und zuschauen, wie sich all die Touristen auf dem Weg hinauf abmuehen. Es zeigte sich wieder einmal, dass langsam aber stetig wandern schneller zum Ziel fuehrt als der Stop and Go-Rhythmus - oft untermalt durch staendiges Reden und Kommentieren jedes Baums am Wegrand - der meisten Touris. Nach der Pause ging es auf der anderen Seite ueber endlose Steinstufen wieder hinunter bis zum zweiten Camp, welches auf 3600 m.ue.M. lag. Kurz nach unserer Ankunft begann es zu regnen und wurde richtig kalt. Wir waren froh, als unsere Gruppe endlich komplett war und wir zu Mittag essen und uns damit aufwaermen konnten.
Am dritten Tag regnete es fast ohne Unterbruch. Der Weg fuehrte uns ueber zwei kleinere Paesse (3900 und 3600 m.ue.M) an mehreren Inka-Ruinen vorbei durch Nebelwald mit ueppiger Vegetation und schliesslich in steilen Stufen hinunter bis auf 2600 m.ue.M. zum dritten Camp. Hier war es endlich wieder etwas waermer und zudem gab es fuer 5 Soles (CHF 1.60) eine warme Dusche. Obwohl dies der letzte Abend war und Gustavo, unser Brasilianer, zum Party machen aufgerufen hatte, verschwanden nach dem Abendessen und einem Drink alle in ihren Zelten. Am naechsten Morgen hiess es um 4.00 Uhr aufstehen, um rechtzeitig vor den ganzen Touristenstroemen in Machu Picchu anzukommen.
Am naechsten Morgen musste alles schnell gehen: aufstehen, einpacken, fruehstuecken und dann schnell zum Kontrollpunkt, um moeglichst weit vorne in der Reihe auf dessen Oeffnung zu warten. Als dieser geoeffnet wurde, nahmen wir die Beine unter den Arm und eilten den Weg entlang zum Sonnentor. Von dort genossen wir morgens um 6.00 Uhr die wunderbare Aussicht auf Machu Picchu in den ersten Sonnenstrahlen. Es war ein einmaliges Gefuehl, das grosse Ziel endlich vor uns zu sehen! Nach einer ausgiebigen Photo-Session stiegen wir die letzten Meter hinunter zu den Ruinen und besichtigten diese ausgiebig begleitet von den spannenden Erklaerungen unserer Guides. Nachdem wir uns satt gesehen und die einmalige Lage von Machu Picchu gebuehrend bewundert hatten, wanderten wir hinunter ins Tal nach Aguas Calientes, feierten den Abschluss unserer Tour mit unserer Wander-Truppe und machten uns danach auf den Weg mit Zug und Bus zurueck nach Cusco. Wohlriechend ;-), gluecklich und erschoepft kehrten wir in unser Hostal zurueck...
Montag, 3. November 2008
Banos - Riobamba - Cuenca - Montanita (Deutsch)
Photos:
http://picasaweb.google.es/marc.buergi/BanosRiobambaChimborazoCuencaMontanita#
Von Chugchilan reisten wir mit dem Bus weiter Richtung Sueden nach Banos. Dort mieteten wir Fahrraeder und fuhren die 60 km lange Strasse der Wasserfaelle hinunter bis ins tropische Puyo. Ja, alle redeten nur von hinunterfahren, die Realitaet sah dann allerdings etwas anders aus und immer wieder stieg die Strasse ganz schoen an. Unsere wandermueden Beine fanden das gar nicht toll und so stiegen wir immer mal wieder ab und gingen zu Fuss weiter. Irgendwie kaempften wir uns inkl. Abstieg zu einem der Wasserfaelle bis Puyo durch und kehrten von dort wieder per Bus nach Banos zurueck. Zur Belohnung gingen wir danach in den heissen Quellen baden, assen im Schweizer Restaurant einen Salat (seltenes Vergnuegen, da oft zu riskant!), Raclette und Roesti und leisteten uns eine chinesische Fussreflexzonenmassage.
Unsere naechste Destination war Riobamba, Startpunkt des beruehmten Tourizuges zur Nariz del Diablo. Zunaechst stand aber noch sportliche Aktivitaet am Chimborzo auf dem Programm. Mit dem Auto fuhren wir hinauf zum ersten Refugio auf 4800 m.ue.M und stiegen von dort zu Fuss auf 5000 m, zum zweiten Refugio hinauf. Die Hoehe war auch dieses Mal eine Herausforderung und jeder Schritt spuerbar. Nach einem Mittagessen im ersten Refugio sattelten wir die Fahrraeder und fuhren 38 km hinunter - und dieses Mal wirklich hinunter - in Richtung Riobamba. Abgesehen vom Eisregen, der gerade rechtzeitig beim Start einsetzte und wie Nadeln auf unsere Gesichter einstach, war die Fahrt angenehm und super-schoen.
Tags darauf hiess es um 5 Uhr aufstehen, fruehstuecken und los zum Gringo-Zug. Dieser Zug faehrt nur noch fuer Touristen und dies dreimal pro Woche. Gesessen wird auf dem Dach - nur das Gepaeck geht unten rein - und die Fahrt bis zur Nariz del Diablo und wieder nach Alausi dauert rund 6 Stunden. Zwischendurch gibt es Halts um die Beine zu vertreten und die Blase zu leeren. Die Fahrt fuehrte an Doerfern vorbei durch Taeler bis zum Highlight der Nariz. Dort hangelt sich der Zug hin- und her von einem Gleis zum naechsten den Berg hinunter - und anschliessend wieder hinauf. Die Fahrt war sehr schoen, wenn auch etwas lang. Von der Nariz waren wir beide etwas enttaeuscht, da wir uns etwas viel Spektakulaereres vorgestellt hatten, aber fuer Eisenbahnfanatiker ist dies sicher eine einmalige Sache.
Esther & Marc
Chugchilan im Quilotoa Loop (Deutsch)
Bilder: http://picasaweb.google.es/marc.buergi/ChugchilanQuilotoa#
Seit unserem letzten Eintrag haben wir wieder viel erlebt. Am 14. Oktober fuhren wir von Latacunga mit dem Bus ins kleine Dorf Chugchilan, das genau in der Haelfte des Quilotoa Loops liegt. Dort wurden wir im Hostal Cloud Forest (www.cloudforeshostal.com) vom Besitzer Jose Luis und seiner Frau herzlich aufgenommen. Wir fuehlten uns sofort wie zu Hause. Jose Luis kuemmert sich persoenlich um seine Gaeste, fragt jeden Abend nach den Plaenen fuer den naechsten Tag, erlaeutert die Route und organisiert Transporte.
Am ersten Tag liessen wir uns zur Lagune von Quilotoa fahren, welche sich in einem Vulkankrater auf knapp 4000 m.ue.M. befindet. Die Aussicht vom Kraterrand auf den blauen See hinunter ist einmalig. Nach einigen Photos machten wir uns auf den Weg dem Krater entlang. Vor uns lagen rund 5 Stunden Wanderung hinunter nach Chugchilan. Da die Wegweiser fast alle fehlten (dafuer fragten uns unterwegs alle, ob wir denn nicht einen Fuehrer braeuchten), suchten wir uns unseren eigenen Weg und machten einige zusaetzliche Hoehenmeter und Etappen querfeldein ganz nach dem Motto, warum denn einfach wenns auch kompliziert geht. Die Wanderung war ganz schoen anstrengend, aber wunderschoen. Und nachdem wir auch noch den endlos scheinenden Schlussaufstieg aus dem Canyon nach Chugchilan geschafft hatten, waren wir schon etwas stolz auf unsere sportliche Leistung und das leckere Nachtessen auf jeden Fall verdient.
Am zweiten Tag machten wir uns wiederum zu Fuss auf zum kleinen Nebelwald. Nach einem Aufstieg von rund einer Stunde kamen wir im Waldstueck an. Von Nebel war zunaechst nichts zu sehen, dafuer gab es ganz viele Orchideen, eine ueppige gruene Vegetation und einen kleinen Bach mit Wasserfaellen zum Entdecken. Waehrend wir durch den Wald kletterten begann es ploetzlich zu Regnen und Nebel stieg auf. Die Baeume und Buesche wurden in Watte gepackt und der Wald tatsaechlich zum Nebelwald. Faszinierend dieser rasche Wechsel! Wir liessen uns vom Nebel nicht verwirren und fanden muehelos den Weg wieder heraus und an Schafen und Schweinen vorbei zurueck zu unserem Hostal.
Dort liessen wir uns von Jose Luis mehr ueber sein Dorf erzaehlen, das eines der aermsten der Region ist. Jose Luis ist ein sehr interessanter und angenehmer Gespraechspartner und steckt voller Ideen und Energie. Er ist einer der ganz wenigen im Dorf, die ein Studium absolviert haben und etwas weiter denken als nur gerade bis zum naechsten Tag. Er erzaehlte uns von seinen Plaenen fuer die Entwicklung des Dorfes. Als Praesident des Elternrates der Schule sucht er Volontaere als Englisch- und Informatiklehrer, da sie in der Schule zwar sieben Computer haben, aber niemanden der sie bedienen kann, und da sie nur einen Englischlehrer haben, der selber kein Englisch spricht. Weiter beabsichtigt er, die Produkte aus dem Dorf besser zu vermarkten, um den Bauern die Erwirtschaftung von Einkommen zu ermoeglichen. Seine Plaene ueberzeugten uns sehr und wir sagten Jose Luis zu, ihn bei den Bemuehungen fuer sein Dorf zu unterstuetzen. Als erstes haben wir uns zum Ziel gesetzt, die benoetigten Lehrer fuer Chugchilan zu finden. Falls Euch dies interessiert, lest doch bitte die separate Ausschreibung durch oder gebt diese an Interessierte weiter. Was danach kommt, ist noch offen. Wir sind jedenfalls entschlossen, uns langfristig fuer Chugchilan zu engagieren, da wir spueren, dass dort konkrete und sinnvolle Hilfe moeglich und erwuenscht ist, und dass diese dank Jose Luis auch wirklich am richtigen Ort eingesetzt wird. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten...
Esther & Marc
Volunteer as Teacher in Ecuador
Volontariat als Lehrperson (Englisch und/oder Informatik) in
Chugchilán ist ein kleines Andendorf vier Busstunden von Latacunga entfernt. Es ist eines der aermsten Doerfer der Provinz
Fuer Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt und die Lehrpersonen werden von der Familie Garzón herzlich aufgenommen. Ein Lohn kann nicht bezahlt werden. Die Stelle eignet sich fuer engagierte Personen, die das Landleben und einen einfachen Lebensstil schaetzen sowie Freude an der Natur haben.
Bewerbungen und Fragen an Marc Buergi und Esther Bayer (zurzeit unterwegs in Suedamerika):
Volunteer as Teacher (English and/or IT basics) in
Food and accommodation are provided and the teachers are warmly taken care of by the family Garzón. There cannot be paid any salary. The assignment is meant for committed people who like the country side including a simple life style and who love nature.
Applications and questions to Marc Buergi and Esther Bayer (travelling in
Se requiere algo de experiencia en enseñar y buen conocimiento del fundamento de la asignatura. Es posible mejorar el español durante la estancia. La duración minima del voluntariad es de 3 meses, sin embargo una estancia más larga sería apreciada.
Se dará hospedaje y alimentación y los profesores serán acogidos cordialmente por la familia Garzón. Un sueldo no será pagado. El puesto es para personas activas que aman la naturaleza, la vida en el campo y un estilo de vida sencillo.
marc.buergi (at) gmx.ch
Sonntag, 19. Oktober 2008
@ Kommentar Jeannine betr. Galapagos
Eine Antwort auf Deine treffende Beobachtung zu den Galapagos-Photos ist laengst faellig. Die Galapagos-Inseln liegen ziemlich genau auf dem Equator und deshalb gibt es keine richtigen Jahreszeiten. Es hat jedoch eine kalte Stroemung von Sueden und eine warme von Norden, welche in ihrem Einfluss variieren und Wetter und Temperatur mitbestimmen. Die Unterschiede sind allerdings meines Wissens nicht sehr gross. Jede Insel hat ihre typischen Tiere und auch deren individuellen Hauptpaarungszeiten. Sobald man zur naechsten Insel kommt, ist jedoch wieder alles neu. Die gleiche Art kann dort eine ganz andere Hauptpaarungszeit haben. Zudem gibt es auch ausserhalb der Hauptzeiten vereinzelte Jungtiere, da die Bedingungen ja nicht so stark wechseln. Dies bedeutet, dass man das ganze Jahr ueber auf die Galapagos reisen kann und immer irgendwo auf Jungtiere trifft...
Dies also eine Nicht-Wissenschaftliche (hoffentlich richtige) Antwort auf Deine Frage.
Ich hoffe, Dir gehts gut und sende Dir ganz herzliche Gruesse
Esther
Montag, 13. Oktober 2008
Quito – Machachi – Cotopaxi (Deutsch)
Wir verbrachten noch einige Tage in Quito, spazierten durch die Altstadt, schauten uns einen sehr beruehrenden Film im Kino an (PS I love you) und entspannten uns in den heissen Thermen von Papallacta, die in einem Vulkankrater zwei Stunden von Quito sind.
Waehrend unserer Aufenthalte in Quito verbrachten wir einige Zeit mit Lucia, die hier lebt und arbeitet. Auch unseren letzten Abend in der Hauptstadt verbrachten wir mit ihr in einem Schweizer Restaurant bei Fondue und chilenischem Sauvignon blanco – muchas gracias por su amistad, Lucia!
Die letzten Tage verbrachten wir in der Hosteria Papagayo, einer ehemaligen Hacienda beim Nationalpark Cotopaxi, mit vielen Tieren (Pferde, Lamas, Kuehe, Schafe, Hunde und Huehner) und einem Jacuzzi. Besonders eindruecklich war, dass hier das Leitungswasser gefiltert und damit geniessbar war.
Am Freitag machten wir einen Ausflug auf Pferden. Esther ritt zum ersten Mal ein Pferd und pflegte einen demokratischen Fuehrungsstil. Pferd und Reiterin durften abwechselnd ueber Tempo und Richtung entscheiden. Marc mit etwas mehr Reiterfahrung, genoss den Ritt in vollen Zuegen und galoppierte am Schluss allen davon. Danach entspannten wir unsere Muskeln und vor allem den Hintern im Jacuzzi.
Nach einem Ruhetag machten wir uns am Sonntag auf zum Cotopaxi, dem zweithoechsten Berg Ecuadors und dem hoechsten aktiven Vulkan. Mit einem Minibus wurden wir bis auf 4’500 m.ue.M. gefahren. Von dort stiegen wir zu Fuss zum Refugio auf 4’800 m.ue.M hinauf und dann nochmals weiter bis zum Gletscher auf 5’000 m.ue.M. In diesen Hoehen ist jeder Schritt anstrengend und jede Steigung zehrt an den Kraeften. Doch mit stetigen kleinen Schritten schafften wir es an unser Ziel. Beim Abstieg rutschte Marc wie auf Skiern ruckzuck durch Schnee, Asche und Geroell. Bei Esther dauerte es etwas laenger, aber bei der Asche wurde auch sie richtig schnell.
Anschliessend ging es mit Bikes weiter den Vulkan hinunter. Die Tollkuehnen wie Marc fuhren die steile Strasse zum Lago Limpopungo hinunter, die Sonntagsfahrer wie Esther uebernahmen die Bikes ab dort und fuhren die sanftere Strecke in Richtung Parkausgang.
Momentan sitzen wir noch im Hostal, die Rucksaecke gepackt, und warten auf besseres bzw. weniger schlechtes Wetter (es regenet wieder mal in Stroemen!). Unser Ziel fuer heute ist Latacunga und morgen wollen wir weiter in den Quilotoa Loop, nach Chugchilan.
Esther & Marc
Samstag, 11. Oktober 2008
!!! Robbery in the bus / Taschendiebe im Bus !!!
Warning: Robbery in the buses in Ecuador!!!
That ist how the pickpockets do (in our case try) it: There are three people of which one acts like a snackseller and two accomplices. Person Nr. 1 sits itself next to the tourists with a rucksack between their legs while the bus is still in the terminal. Person Nr. 2 sits itself in front of the victim and starts putting back its seat into the sleeping position. Then Person Nr. 3 shows up an pretends to "help" by trying to grab the rucksack with the words: Variation A; "Hand the rucksack for the lady in front can not putt her seat propperly in position..." and then Variaton B; "...it is just for your own comfort, that you have more space.". Then person Nr. 3 gets some candy bars out of its pocket pretending being a snackseller and leaves the bus. Soone after the accomplices leave the bus too... One is so much confused by these actions that one only realises later what just happened.
The rule is (like the chauffeur told us while entering the bus) : HOLD YOUR THINGS TIGHT! Luckely we were sticking to the rule and our backpack is still here...
Achtung Taschendiebe in Ecuadors Bussen!!!
So machen (bzw. versuchen) sie es die Diebe: Drei Personen, von denen eine als Snackverkaeufer getarnt ist und zwei Gehilfen. Person Nr. 1 setzt sich in den im Busterminal wartenden Bus gegenueber den Touristen mit einem Rucksack zwischen den Beinen. Person Nr. 2 setzt sich genau vor diese Touristen und beginnt den Sitz in die Schlafposition nach hinten zu bewegen. Person Nr. 3 versucht dann zu "helfen", indem sie sich den Rucksack schnappt mit den Worten: Variante A; "Geben sie den Rucksack ins Gepaeckfach, denn sonst kann die Dame den Sitz nicht nach hinten klappen..." und dann Variante B; ",...es ist viel bequemer fuer sie, wenn sie den Rucksack ins Gepaeckfach geben.". Danach zieht Person Nr. 3 ein paar Schokoriegel aus der Hosentasche und verlaesst getarnt als Snackverkaeufer den Bus. Die Gehilfen sind ploetzlich auch nicht mehr im Bus... Man ist bei dieser Aktion so abgelenkt, dass man erst viel spaeter realisiert, was gerade passiert ist.
Die Regel ist daher (wie uns der Buschauffeur noch gesagt hat): HALTE DEINE SACHEN FEST! Zum Glueck haben wir uns daran gehalten und der Rucksack ist noch da...
Dienstag, 7. Oktober 2008
Oriente / Dschungel
Bilder von unserem Dschungeltrip:
http://picasaweb.google.es/marc.buergi/Ecuador_Oriente#
Esther als Affenbaendigerin:
http://www.youtube.com/watch?v=BpedPppU7dw
- unzaehlige Pflanzen und Baeume inkl. der alten Riesenbaeume, die von den Ureinwohnern zur Kommunikation mittels Morsecode genutzt wurden (wenn sie geschlagen werden toenen sie wirklich laut!),
- halluzinogene Planzen, die von den Schamanen zur Verbindung mit anderen Sphaeren genutzt werden,
- kleine Ameisen, die als Insektenschutz auf die Haut gerieben werden koennen und solche die in Symbiose in einem Baum leben und die nach Zitrone schmecken (ja, wir haben lebendige Ameisen gegessen!). Grosse giftige Ameisen, mit denen wir herumgealbert haben und von denen eine sogar sehr nett fuer die Kamera posiert hat!
- Termiten, die einen Parasiten in sich tragen, der wiederum ein Bakterium beherbergt, das Holz in Baumaterial fuer riesige Nester umwandelt. Eine wunderbare Symbiose – eine drei in eins Loesung – um „Casas de Mierde“ (Haeuser aus Scheisse) herzustellen,
- Kolibries, von denen zwei Babies im Nest in den Photos zu sehen sind,
- aeusserst giftige rote / braune Froesche mit einer Haut, die so giftig ist, dass ein Mensch innert Minuten stirbt, wenn das Sekret in den Blutkreislauf gelangt. In Kombination mit den natuerlichen Pfeilen eines Blattes ergibt das eine effektive Jagdwaffe (vgl. Photos),
- Marschierende Wespen. Wie man es macht: Man naehere sich dem Nest und mache ein lautes Geraeusch z.B. schreit man „Marsch!“ und die Wespen beginnen ihre Fluegel am Nest zu reiben, was ein wirklich lautes (!), einer marschierenden Truppe aehnliches Geraeusch erzeugt. Man sollte es aber nicht zu weit treiben, denn der naechste Verteidigungschritt ist der Angriff,
- Boa Babies (Schlange) und Cayman (kleines Krokodil), die Gilver in der Nacht mit blosser Hand gefangen und nachdem sie alle anschauen konnten wieder frei gelassen hat,
- 7 von 10 Affenarten, die in der Region beheimatet sind und die in den Baeumen essen und herumtollen,
- rosa Suesswasserdelphine, die im morgentlichen Dunst wirklich schwer zu finden sind, - und vieles, vieles mehr.
Sonntag, 28. September 2008
Kleines Quiz oder Who is who of the Galapagos
In our Galapagos-Pictures (http://picasaweb.google.es/marc.buergi/EcuadorGalapagos#) there are lots of animals, but who is who?
Seeloewe/Sea Lion - Galapagos-Pinguin - Blue Footed Booby - Red Footed Booby - Nasca oder/or Mask Booby - Land-Iguana - Marine-Iguana - Seeloewen-Baby/Sea Lion-Baby - Eidechse/Lizard - Krabbe/Crab - Pelikan - Mocking Bird - Swallow Tail Sea Gull - Lavahase/Lava-Rabbit - Frigate Bird - Baby-Booby - Albatros - Riesen-Schildkroete/Giant-Tortoise - Flamingo - Weissspitz-Riffhai/Whitetip Reefshark - Falke/Hawk
Aufloesung gibt’s keine, bei aeusserster Verzweiflung stehen wir jedoch gerne zur Verfuegung…
There is no solution available. If you are really desperate, contact us for help…
Samstag, 27. September 2008
Flugzeuge im Bauch
Gruss, Marc-:
Freitag, 26. September 2008
Ecuador - Galapagos (Deutsch)
Die Boots-Tour war wunderschoen. Die Inseln, die wir besuchten, waren voellig unterschiedlich sowohl von ihrer Beschaffenheit und Vegetation wie auch bezueglich den dort lebenden Tieren. Besonders eindruecklich war, dass die Tiere ueberhaupt keine Angst hatten und sich von ganz nahe betrachten liessen. Die Galapagos-Inseln sind ein Nationalpark der groesstenteils nur mit einem offiziellen Guide betreten werden darf. Unser Guide lebte uns den respektvollen Umgang mit Fauna und Flora vor, gab genau die richtige Menge an Wissen und Informationen weiter und war stets freundlich, geduldig und gut gelaunt. Auch unsere Reisegruppe - 16 nach Alter und Herkunft bunt gemischte Passagiere - war sehr angenehm und ausser Cabina 5 in der ersten Wochenhaelfte (ecuadorianische VIP) waren jeweils alle puenktlich bereit fuer die Land- und Schnorchelausfluege.
Die Tage begannen jeweils morgens um ca. 7.00 Uhr und waren gefuellt mit verschiedensten Besichtigungen an Land und im Wasser. Die freien Stunden brauchten wir meist zum Schlafen. Da wir in der Regel nachts fuhren waren die Naechte je nach Wellengang nicht unbedingt erholsam. Nein, seekrank wurden wir zum Glueck nicht, vielmehr wurden wir nach ein paar Tagen "landkrank" bei den Ausfluegen. Aber das Huepfen von einer Welle zur naechsten war fuer den Schlaf trotzdem nicht sehr foerderlich. Unsere Yacht Monserrat war sehr modern, bot viel Platz und wurde von einer stets aufgestellten und freundlichen Crew betrieben. Wir fuehlten uns ab dem ersten Tag wohl an Bord. Das Essen war abwechslungsreich und gut, nur leider war die Menge oft etwas knapp bemessen. Oberstes Gebot war daher, nicht letzte sein in der Fassstrasse, was wir auch meist schafften.
Nun, alles hat einmal ein Ende und so war auch unsere Boots-Tour am 14. September vorbei und es hiess Abschiednehmen von den anderen Passagieren, dem Guide und der Crew. Ausser Saket, einem Englaender, und uns flogen alle zurueck aufs Festland. Wir blieben noch bis am 19. September auf Galapagos und mieteten uns zunaechst - wie sich nachts herausstellte - in einer total lebendigen(!) Baracke in Puerto Ayora ein. Mit uns wohnten grosse Cucarachas, Ameisen und wer weiss was sonst noch. Am naechsten Tag wechselten wir ins Hotel Espanya, wo wir fuer den gleichen Preis ein sauberes und grosses Zimmer erhielten und uns dank der Herzlichkeit der Hotelchefin sofort wie zu Hause fuehlten. Dieses Hotel koennen wir nur empfehlen: www. elhotelespana.com. Marc tauchte an zwei Tagen (Floreana und Gordons Rock) und begegnete dabei Weissspitz-Riffhaien, Schildkroeten, Seeloewen, vielen anderen Meeresbewohnern und schliesslich kurz vor dem Auftauchen 20 – 30 Hammerhaien. Esther verbrachte zwei ruhige Tage und besuchte den riesigen Strand in der Tortuga Bay auf Santa Cruz. Zudem verbrachten wir einen sehr schoenen Abend mit leckerem Essen im schweizerisch-ecuadorianischen Haushalt der Familie Montalvo – muchas gracias otra vez!
Am Mittwoch fuhren wir noch zur Nachbarinsel Isabela, der groessten und einer der juengsten Insel der Galapagos, die am naechsten am HotSpot liegt. Die zweistuendige, unbequeme und von Schlaegen gepraegte Bootsfahrt ueberstanden wir einigermassen unbeschadet und "freuten" uns schon auf die Rueckfahrt zwei Tage spaeter. Am Donnerstag stiegen wir auf den Vulkan Sierra Negra mit seinem riesigen Krater von 10 km Durchmessern und den 2005 entstandenen Vulkan Chico hinauf. Es war sehr schoen, wenn auch nicht so beeindruckend wie wir es uns vorgestellt hatten. Immerhin hatten wir Glueck und der Nebel loeste sich im Laufe des Morgens auf und wir konnten den Krater auch wirklich richtig sehen, bevor wir bereits wieder hinunterstiegen. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Boot zu einer kleinen Insel vor der Kueste, wo sich in einem schmalen Kanal ein Ruheplatz von Weissspitz-Riffhaien befand. Im Kanal lagen tatsaechlich ganz viele Haie und wir konnten sie bequem von den Felsen herab beobachten. Zumindest fuer Esther als Nicht-Taucherin war dies sehr eindruecklich! Marc besichtigte anschliessend noch die beruehmte aber bedrueckende Mauer der Traenen, wo Gefangene beim Bau der nutzlosen Mauer aus Vulkansteinen zu Tode gequaelt wurden.
Am Freitag, 19. September, ging es mit dem Boot zurueck nach Santa Cruz und von dort mit dem Flugzeug nach Quito. Und hier sind wir noch immer, wohnen wie beim ersten Besuch im Chicago Hostel und nehmen uns Zeit, unsere weitere Reise zu planen, die Stadt und seine Bewohner kennenzulernen, uns an die neuen Darmbewohner sowie an die Hoehe (2850 muM) zu gewoehnen und um einfach mal nichts zu tun. Naechsten Sonntag werden wir dann fuer eine Woche nach Osten in das Amazonasbecken fahren. Wir freuen uns auf den Dschungel und werden Euch danach wieder an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.
Bis dahin schaut Euch doch schon mal unsere Photos der Galapagos an.
Sonntag, 21. September 2008
Vipassana Meditation in St-Imier/Schweiz
Anfangs August war ich fuer 10 Tage zur Vipassana-Meditation (wie schon in Indien) auf dem Mont-Soleil bei St-Imier/Schweiz. Einigen habe ich von meinen Erfahrungen erzaehlt und untenstehend sind die versprochenen Links zur Meditationstechnik und den Kurszentren.
Homepage Vipassana Meditation (nach S.N. Goenka/Sayagyi U Ba Khin): http://www.dhamma.org/
Homepage Dhamma Sumeru Vipassana-Zentrum Mont-Soleil, St-Imier/Schweiz: http://www.sumeru.dhamma.org/
Kursdaten des Dhamma Sumeru Vipassana-Zentrums:
http://www.dhamma.org/en/schedules/schsumeru.shtml
Ich empfehle allen Interessierten, sich einmal 10 Tage Zeit zu nehmen, um diese Technik kennen zu lernen. Mir hat sie tiefe Einsichten, Ruhe und Gelassenheit gebracht.
Moegen alle Wesen gluecklich sein!
- Marc
In August I sat a 10-days meditation course (like I did in India) on Mont-Soleil in St-Imier/Switzerland. I already told some of you about my experiences and you'll find the promissed links to the meditation technique and its centres below.
Homepage Vipassana Meditation (as by S.N. Goenka/Sayagyi U Ba Khin): http://www.dhamma.org/
Homepage Dhamma Sumeru Vipassana Centre Mont-Soleil, St-Imier/Switzerland: http://www.sumeru.dhamma.org/
Course Scedule of Dhamma Sumeru Vipassana Centre: http://www.dhamma.org/en/schedules/schsumeru.shtml
I suggest a 10 day course to everybody for it gives a good chance to get to know the technique and its benefits. Personally I gained deep insight, peace and equanimity.
May all beings be happy!
- Marc